Interkulturelles Lernen in unserer Kindertagesstätte – Interkulturelle Pädagogik

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Interkulturelle Pädagogik

Die interkulturelle Pädagogik ist kein isolierter Baustein in unserer Konzeption, sondern vielmehr ein zentraler Aspekt, der unser pädagogisches Handeln und unsere Haltung durchgängig beeinflusst und sich wie ein roter Faden durch unsere professionelle Arbeit zieht.

In unserer Kindertagesstätte treffen Kinder aus derzeit mehr als 20 unterschiedlichen Nationen mit verschiedenen Kulturen und Religionen aufeinander. Indem sie miteinander in Kontakt treten, spielen und sich gegenseitig erleben, lernen sie voneinander und miteinander. Im Alltag hören die Kinder unterschiedliche Sprachen, entdecken kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Kinder lernen in einer multikulturellen Gesellschaft zusammen zu leben. Auf diese Weise erhalten sie bessere Bildungschancen und die Voraussetzungen, um in der globalisierten Lebens- und Arbeitswelt bestehen zu können.


Bei der Förderung interkultureller Kompetenz geht es im Wesentlichen darum, dass Kinder...

  • offen und voller Neugier sich gegenseitig erleben
  • Ängste dem Fremden gegenüber abbauen
  • Vorurteile abbauen
  • an „echter“ Stärke gewinnen
  • ein gutes Selbstwertgefühl entwickeln
  • das Anderssein akzeptieren
  • Differenzen anerkennen und akzeptieren
  • Einfühlungsvermögen entwickeln
  • Zwei- und Mehrsprachigkeit als Chance erleben
  • Respekt, Achtung vor anderen Menschen entwickeln
  • Verständnis füreinander entwickeln
  • eine gemeinsame Grundlage für ein gutes Miteinander finden
  • Kulturelle Vielfalt als Bereicherung erleben
Interkulturelles Lernen ist im Alltagsgeschehen fest verankert.