Aktuelle Projekte des AWO Kreisverband Lahn-Dill e.V.


"AG Internet für Senioren" schreibt weiterhin eine "Erfolgsstory"

 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/)Mehr als 400 wissbegierige Ältere haben bisher an der AG „Internet für Senioren“ im AWO-Mehrgenerationenhaus Herborn teilgenommen. Kein Wunder, dass die „Erfolgsstory“ des gemeinsamen Projekts des Johanneum-Gymnasiums und des Kreisverbands der Arbeiterwohlfahrt fortgeschrieben werden soll. Am derzeit noch bis Mitte Dezember laufenden Veranstaltungsblock, bei dem Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen im Mehrgenerationenhaus Seniorinnen und Senioren „PC-fit“ machen, hatten seit dem Oktober dieses Jahres mehr als 20 ältere Menschen und ebenso viele freiwillig engagierte Jugendliche teilgenommen. Schulungen finden in Kleingruppen statt Das Mehrgenerationenhaus des AWO-Kreisverbands und das Gymnasium haben jetzt eine Neuauflage der „AG“ für Anfang 2019 vereinbart. Dann werden sich wiederum Zehntklässler ehrenamtlich um Fragen der Senioren und Senioren zur Einrichtung eines Facebook-Accounts, zur Bildbearbeitung am Computer oder zum Einkauf mit Hilfe des „PCs“ kümmern. Selbstverständlich können sich die wissbegierigen Älteren von den Jugendlichen auch

die Funktionen ihres Smartphones erklären lassen. Die Schulungen im „Offenen Treff“ des Familienzentrums im Herborner Walkmühlenweg finden in Kleingruppen statt. Fünf oder sechs Gymnasiastinnen bzw. Gymnasiasten geben ihr umfangreiches Wissen dabei an ebenso viele Seniorinnen und Senioren pro Gruppe weiter. Koordiniert wird das Projekt, das 2010/2011 erstmals auf Initiative des Herborner Johanneum-Gymnasiums ins Leben gerufen und Mitte 2014 wieder belebt worden war, von Oberstudienrätin Meike Neuhäuser und Joachim Spahn (AWO Lahn-Dill). Anmeldungen für den neuen Block der AG „Internet für Senioren“ sind bis Freitag (14. Dezember) möglich. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf Seiten der wissbegierigen Älteren begrenzt. Die Berücksichtigung in der Teilnehmerliste erfolgt nach dem Eingang der Anmeldungen; bisher haben schon zehn Senioren und Seniorinnen ihr Interesse bekundet. Kontakt und weitere Auskünfte: AWO-Mehrgenerationenhaus, Joachim Spahn, Tel. (02772) 959616, Email j.spahn@awo-lahn-dill.de.
 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/)

Mehr als 400 wissbegierige Ältere haben bisher an der AG „Internet für Senioren“ im AWO-Mehrgenerationenhaus Herborn teilgenommen. Kein Wunder, dass die „Erfolgsstory“ des gemeinsamen Projekts des Johanneum-Gymnasiums und des Kreisverbands der Arbeiterwohlfahrt fortgeschrieben werden soll. Am derzeit noch bis Mitte Dezember laufenden Veranstaltungsblock, bei dem Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen im Mehrgenerationenhaus Seniorinnen und Senioren „PC-fit“ machen, hatten seit dem Oktober dieses Jahres mehr als 20 ältere Menschen und ebenso viele freiwillig engagierte Jugendliche teilgenommen. Schulungen finden in Kleingruppen statt Das Mehrgenerationenhaus des AWO-Kreisverbands und das Gymnasium haben jetzt eine Neuauflage der „AG“ für Anfang 2019 vereinbart. Dann werden sich wiederum Zehntklässler ehrenamtlich um Fragen der Senioren und Senioren zur Einrichtung eines Facebook-Accounts, zur Bildbearbeitung am Computer oder zum Einkauf mit Hilfe des „PCs“ kümmern. Selbstverständlich können sich die wissbegierigen Älteren von den Jugendlichen auch

die Funktionen ihres Smartphones erklären lassen. Die Schulungen im „Offenen Treff“ des Familienzentrums im Herborner Walkmühlenweg finden in Kleingruppen statt. Fünf oder sechs Gymnasiastinnen bzw. Gymnasiasten geben ihr umfangreiches Wissen dabei an ebenso viele Seniorinnen und Senioren pro Gruppe weiter. Koordiniert wird das Projekt, das 2010/2011 erstmals auf Initiative des Herborner Johanneum-Gymnasiums ins Leben gerufen und Mitte 2014 wieder belebt worden war, von Oberstudienrätin Meike Neuhäuser und Joachim Spahn (AWO Lahn-Dill). Anmeldungen für den neuen Block der AG „Internet für Senioren“ sind bis Freitag (14. Dezember) möglich. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf Seiten der wissbegierigen Älteren begrenzt. Die Berücksichtigung in der Teilnehmerliste erfolgt nach dem Eingang der Anmeldungen; bisher haben schon zehn Senioren und Seniorinnen ihr Interesse bekundet. Kontakt und weitere Auskünfte: AWO-Mehrgenerationenhaus, Joachim Spahn, Tel. (02772) 959616, Email j.spahn@awo-lahn-dill.de.





„Brückenbauer“ helfen bei der Eingliederung geflüchteter Menschen

 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/)„Brückenbauer“, die die Eingliederung geflüchteter Menschen in die Gesellschaft, in der sie fortan leben möchten, leisten können – diese Aufgabe übernehmen „Integrationslotsen“, die auf Initiative der AWO Lahn-Dill jetzt erstmals im Mehrgenerationenhaus (MGH) in Herborn qualifiziert wurden.

Karin Buchner (Freiwilligenzentrum Mittelhessen) vermittelte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Grundlagen für ihre anspruchsvolle Tätigkeit. Die so genannte „Basis-Qualifizierung“ der I-Lotsen umfasste 27 Unterrichtseinheiten. Die ehrenamtlich tätigen „Brückenbauer“ können fortan und bei Bedarf zur Unterstützung von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund eingesetzt werden.

Gegenstand des Qualifizierungs-Projekts, das MGH-Koordinator Joachim Spahn für die Arbeiterwohlfahrt koordinierte, waren Brücken und Hindernisse im Integrationsprozess, Zuwanderungsformen und Zuwanderungsgeschichte, der gesetzliche Rahmen für Migration und Integration sowie das Rollenprofil der Integrationslotsen.

Norbert Wenzel (Lahn-Dill-Kreis) und Marina Schapiro (AWO-Migrationsberatung) stellten Möglichkeiten der Unterstützung und Netzwerke vor.

Abgerundet wurde die Qualifizierung, die vom Lahn-Dill-Kreis und der Stadt Herborn ideell unterstützt wurde, durch den Austausch über Fragen der Freiwilligenkultur und Formen des Engagements. Dabei wurde den I-Lotsen unter anderem die Botschaft vermittelt, dass es wichtig ist, die „Grenzen des Ehrenamts zu erkennen“.

Zu den von der AWO Lahn-Dill und dem Freiwilligenzentrum Mittelhessen ausgebildeten Integrationslotsen für den nördlichen Teil des Lahn-Dill-Kreises zählen Cornelia Ruppel (Arborn), Martina Nickel (Eschenburg), Ibrahim Ondogan (Hohenroth) und Ali Mohammad (Haiger), die im Zuge der letzten Zusammenkunft am Montag ihre Zertifikate persönlich entgegennehmen konnten.
 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/)

„Brückenbauer“, die die Eingliederung geflüchteter Menschen in die Gesellschaft, in der sie fortan leben möchten, leisten können – diese Aufgabe übernehmen „Integrationslotsen“, die auf Initiative der AWO Lahn-Dill jetzt erstmals im Mehrgenerationenhaus (MGH) in Herborn qualifiziert wurden.

Karin Buchner (Freiwilligenzentrum Mittelhessen) vermittelte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Grundlagen für ihre anspruchsvolle Tätigkeit. Die so genannte „Basis-Qualifizierung“ der I-Lotsen umfasste 27 Unterrichtseinheiten. Die ehrenamtlich tätigen „Brückenbauer“ können fortan und bei Bedarf zur Unterstützung von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund eingesetzt werden.

Gegenstand des Qualifizierungs-Projekts, das MGH-Koordinator Joachim Spahn für die Arbeiterwohlfahrt koordinierte, waren Brücken und Hindernisse im Integrationsprozess, Zuwanderungsformen und Zuwanderungsgeschichte, der gesetzliche Rahmen für Migration und Integration sowie das Rollenprofil der Integrationslotsen.

Norbert Wenzel (Lahn-Dill-Kreis) und Marina Schapiro (AWO-Migrationsberatung) stellten Möglichkeiten der Unterstützung und Netzwerke vor.

Abgerundet wurde die Qualifizierung, die vom Lahn-Dill-Kreis und der Stadt Herborn ideell unterstützt wurde, durch den Austausch über Fragen der Freiwilligenkultur und Formen des Engagements. Dabei wurde den I-Lotsen unter anderem die Botschaft vermittelt, dass es wichtig ist, die „Grenzen des Ehrenamts zu erkennen“.

Zu den von der AWO Lahn-Dill und dem Freiwilligenzentrum Mittelhessen ausgebildeten Integrationslotsen für den nördlichen Teil des Lahn-Dill-Kreises zählen Cornelia Ruppel (Arborn), Martina Nickel (Eschenburg), Ibrahim Ondogan (Hohenroth) und Ali Mohammad (Haiger), die im Zuge der letzten Zusammenkunft am Montag ihre Zertifikate persönlich entgegennehmen konnten.





Einsatz im Ehrenamt: AWO Lahn-Dill sucht „Chancenpaten“

 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/)Die Möglichkeit eines jeden Einzelnen auf gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern, bürgerschaftliches Engagement nachhaltig zu fördern, mehr Bildungsgerechtigkeit herzustellen und so einer Gefahr der Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken – das ist das Hauptziel des Programms „Chancenpatenschaften“, an dem sich seit kurzem auch das AWO-Mehrgenerationenhaus Herborn beteiligt.
Aus diesem Grund sucht das Familienzentrum im Walkmühlenweg erfahrene, freiwillig engagierte Bezugspersonen, die durch einen ehrenamtlichen Einsatz in verschiedenen Bereichen jungen Menschen Zugänge eröffnen, Heranwachsenden mit Rat und Tat zur Seite stehen und die ihnen anvertrauten Schützlingen gerade bei Übergängen begleiten.
Denkbar wäre in diesem Zusammenhang das Engagement von Handwerkern im Ruhestand, die Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf helfen, der Einsatz von Interessierten, die eine Lesepatenschaft für Kinder übernehmen, deren Eltern nicht die Möglichkeit haben, ihrem Nachwuchs den Zugang zu höheren Abschlüssen zu öffnen – oder auch die Tätigkeit von freiwillig Engagierten, die eine Patenschaft für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund übernehmen wollen.
Auf der Suche nach Kooperationspartnern haben die Verantwortlichen des seit 2008 bestehenden Herborner Mehrgenerationenhauses bisher unter anderem das Freiwilligenzentrum Mittelhessen in Wetzlar sowie die Kirchbergschule in Herborn gewinnen können, wo in den nächsten Wochen die beiden ersten „Lesepatenschaften“ an den Start gehen.
Joachim Spahn, der das Programm „Chancenpatenschaften“ für die Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill koordiniert und betreut, erläuternd: „Bürgerschaftliches Engagement hilft, Gräben zu überwinden, Verständnis füreinander zu wecken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.“
An vielen Stellen, so der AWO-Koordinator weiter, gebe es bereits „ehrenamtliches Engagement in Form von Patenschaften für junge Menschen“ aus so genannten „bildungsfernen Schichten“. Das Programm bzw. Projekt „Chancenpatenschaften“ sei eine Gelegenheit, dieses Engagement zu stärken und durch die Förderung von Vernetzung und Wissensaustausch eine verlässliche Infrastruktur und ein stabiles Fundament zu errichten.
Das Programm „Chancenpatenschaften für mehr Teilhabegerechtigkeit“ ist eine Weiterentwicklung des Projekts „Menschen stärken Menschen“ - eines Patenschafts-Programms für Geflüchtete, in dessen Rahmen bundesweit mehr als 50.000 Tandems zusammengeführt werden konnten.
Die Hälfte der Paten hatte sich vorstellen können, ihr ehrenamtliches Engagement auszuweiten und sich auch in anderen Bereichen zu engagieren. Dieser Willensbekundung, so Spahn, trage die AWO Lahn-Dill mit der neuen Initiative Rechnung. Die „Chancenpatenschaften“ sind eine Initiative des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.
Wer Lust hat, eine Patenschaft für junge Menschen zu übernehmen, die schwierigen individuellen Bedingungen unterliegen, oder wer sich z.B. für ältere Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund einsetzen will, kann sich unter Tel. (02772) 959616 bzw. E-Mail j.spahn@awo-lahn-dill.de im AWO-Mehrgenerationenhaus melden. „1:1-Patenschaften“ sind ebenso möglich wie „Gruppenpatenschaften“.
 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/)

Die Möglichkeit eines jeden Einzelnen auf gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern, bürgerschaftliches Engagement nachhaltig zu fördern, mehr Bildungsgerechtigkeit herzustellen und so einer Gefahr der Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken – das ist das Hauptziel des Programms „Chancenpatenschaften“, an dem sich seit kurzem auch das AWO-Mehrgenerationenhaus Herborn beteiligt.
Aus diesem Grund sucht das Familienzentrum im Walkmühlenweg erfahrene, freiwillig engagierte Bezugspersonen, die durch einen ehrenamtlichen Einsatz in verschiedenen Bereichen jungen Menschen Zugänge eröffnen, Heranwachsenden mit Rat und Tat zur Seite stehen und die ihnen anvertrauten Schützlingen gerade bei Übergängen begleiten.
Denkbar wäre in diesem Zusammenhang das Engagement von Handwerkern im Ruhestand, die Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf helfen, der Einsatz von Interessierten, die eine Lesepatenschaft für Kinder übernehmen, deren Eltern nicht die Möglichkeit haben, ihrem Nachwuchs den Zugang zu höheren Abschlüssen zu öffnen – oder auch die Tätigkeit von freiwillig Engagierten, die eine Patenschaft für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund übernehmen wollen.
Auf der Suche nach Kooperationspartnern haben die Verantwortlichen des seit 2008 bestehenden Herborner Mehrgenerationenhauses bisher unter anderem das Freiwilligenzentrum Mittelhessen in Wetzlar sowie die Kirchbergschule in Herborn gewinnen können, wo in den nächsten Wochen die beiden ersten „Lesepatenschaften“ an den Start gehen.
Joachim Spahn, der das Programm „Chancenpatenschaften“ für die Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill koordiniert und betreut, erläuternd: „Bürgerschaftliches Engagement hilft, Gräben zu überwinden, Verständnis füreinander zu wecken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.“
An vielen Stellen, so der AWO-Koordinator weiter, gebe es bereits „ehrenamtliches Engagement in Form von Patenschaften für junge Menschen“ aus so genannten „bildungsfernen Schichten“. Das Programm bzw. Projekt „Chancenpatenschaften“ sei eine Gelegenheit, dieses Engagement zu stärken und durch die Förderung von Vernetzung und Wissensaustausch eine verlässliche Infrastruktur und ein stabiles Fundament zu errichten.
Das Programm „Chancenpatenschaften für mehr Teilhabegerechtigkeit“ ist eine Weiterentwicklung des Projekts „Menschen stärken Menschen“ - eines Patenschafts-Programms für Geflüchtete, in dessen Rahmen bundesweit mehr als 50.000 Tandems zusammengeführt werden konnten.
Die Hälfte der Paten hatte sich vorstellen können, ihr ehrenamtliches Engagement auszuweiten und sich auch in anderen Bereichen zu engagieren. Dieser Willensbekundung, so Spahn, trage die AWO Lahn-Dill mit der neuen Initiative Rechnung. Die „Chancenpatenschaften“ sind eine Initiative des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.
Wer Lust hat, eine Patenschaft für junge Menschen zu übernehmen, die schwierigen individuellen Bedingungen unterliegen, oder wer sich z.B. für ältere Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund einsetzen will, kann sich unter Tel. (02772) 959616 bzw. E-Mail j.spahn@awo-lahn-dill.de im AWO-Mehrgenerationenhaus melden. „1:1-Patenschaften“ sind ebenso möglich wie „Gruppenpatenschaften“.





Aktionswoche: Brille spenden - Sehen schenken

Im Rahmen der Aktionswoche „AWO - Ihr herzlicher Nachbar“ vom 16.06. - 24.06.2018 können Sie ihre gebrauchten Brillen, saubere Brillenbehälter, Brillengestelle und Hörgeräte in unseren Einrichtungen abgeben. Wir geben alles weiter an „Brillen Weltweit“. © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/) Fotograf: Renate Wefers Anbieter: stock.adobe.com (stock.adobe.com)Setzen Sie ein Zeichen für Durchblick!

An vielen Orten der Welt können sich Menschen keine Brille leisten!
Im Rahmen der Aktionswoche „AWO - Ihr herzlicher Nachbar“ vom 16.06. - 24.06.2018 können Sie ihre gebrauchten Brillen, saubere Brillenbehälter, Brillengestelle und Hörgeräte in unseren Einrichtungen abgeben. Wir geben alles weiter an „Brillen Weltweit“.
Die Weitergabe von dort an Bedürftige erfolgt für die Empfänger absolut kostenfrei.

Laden Sie Freunde und Nachbarn dazu ein. Denn Nachbarschaft lebt vom Miteinander!

Alle Abgabestellen finden Sie hier zusammengefasst.

Bildquelle: Renate Wefers/stock.adobe.com

Im Rahmen der Aktionswoche „AWO - Ihr herzlicher Nachbar“ vom 16.06. - 24.06.2018 können Sie ihre gebrauchten Brillen, saubere Brillenbehälter, Brillengestelle und Hörgeräte in unseren Einrichtungen abgeben. Wir geben alles weiter an „Brillen Weltweit“. © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/) Fotograf: Renate Wefers Anbieter: stock.adobe.com (stock.adobe.com)

Setzen Sie ein Zeichen für Durchblick!

An vielen Orten der Welt können sich Menschen keine Brille leisten!
Im Rahmen der Aktionswoche „AWO - Ihr herzlicher Nachbar“ vom 16.06. - 24.06.2018 können Sie ihre gebrauchten Brillen, saubere Brillenbehälter, Brillengestelle und Hörgeräte in unseren Einrichtungen abgeben. Wir geben alles weiter an „Brillen Weltweit“.
Die Weitergabe von dort an Bedürftige erfolgt für die Empfänger absolut kostenfrei.

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Bildquelle: Renate Wefers/stock.adobe.com






Internet-AG: Gymnasium und AWO-Mehrgenerationenhaus setzen Kooperation fort

 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/)Fast 150 wissbegierige Ältere haben bisher an der AG „Internet für Senioren“ im AWO-Mehrgenerationenhaus Herborn teilgenommen. Kein Wunder, dass die „Erfolgsstory“ des gemeinsamen Projekts des Johanneum-Gymnasiums und des Kreisverbands der Arbeiterwohlfahrt fortgeschrieben werden soll.

Allein am dritten und vierten Veranstaltungsblock, bei dem zuletzt Schülerinnen und Schüler der so genannten „E-Stufe“ im Mehrgenerationenhaus Seniorinnen und Senioren „PC-fit“ machten, hatten zwischen November 2015 und Mitte Mai rund 70 ältere Menschen teilgenommen. En Ansturm, der von den Initiatoren gerade so zu bewältigen war.

Das Mehrgenerationenhaus des AWO-Kreisverbands und das Gymnasium haben jetzt eine Neuauflage der „AG“ für Herbst 2016 vereinbart. Dann werden sich Zehntklässler um Fragen der Senioren und Senioren zur Einrichtung eines Facebook-Accounts, zur Bildbearbeitung am Computer oder zum Einkauf mit Hilfe des „PCs“ kümmern.

Die Schulungen im „Offenen Treff“ des Familienzentrums im Herborner Walkmühlenweg finden in Kleingruppen statt. Drei oder vier Gymnasiastinnen bzw. Gymnasiasten geben ihr umfangreiches Wissen dabei an maximal fünf bis sechs Ältere pro Gruppe weiter.

Koordiniert wird das Projekt, das 2010/2011 erstmals auf Initiative des Herborner Johanneum-Gymnasiums ins Leben gerufen und Mitte 2014 wieder belebt worden war, von Oberstudienrätin Meike Neuhäuser und Joachim Spahn (AWO-Kreisverband Lahn-Dill).

Anmeldungen für Teil fünf der AG „Internet für Senioren“ sind bis Montag (1. August) möglich. Wichtig: Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf Seiten der wissbegierigen Älteren begrenzt. Die Berücksichtigung in der Teilnehmerliste erfolgt nach dem Eingang der Anmeldungen; bisher hat etwa ein Dutzend Senioren sein Interesse bekundet.

Der Start des neuen Veranstaltungsblocks wird dann - im Anschluss an ein Vortreffen, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alle relevanten Informationen erhalten - frühestens Mitte September und damit deutlich nach den hessischen Sommerferien erfolgen.

Kontakt und weitere Auskünfte: AWO-Mehrgenerationenhaus, Joachim Spahn, Tel. (02772) 959616, Email j.spahn@awo-lahn-dill.de.
 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/)

Fast 150 wissbegierige Ältere haben bisher an der AG „Internet für Senioren“ im AWO-Mehrgenerationenhaus Herborn teilgenommen. Kein Wunder, dass die „Erfolgsstory“ des gemeinsamen Projekts des Johanneum-Gymnasiums und des Kreisverbands der Arbeiterwohlfahrt fortgeschrieben werden soll.

Allein am dritten und vierten Veranstaltungsblock, bei dem zuletzt Schülerinnen und Schüler der so genannten „E-Stufe“ im Mehrgenerationenhaus Seniorinnen und Senioren „PC-fit“ machten, hatten zwischen November 2015 und Mitte Mai rund 70 ältere Menschen teilgenommen. En Ansturm, der von den Initiatoren gerade so zu bewältigen war.

Das Mehrgenerationenhaus des AWO-Kreisverbands und das Gymnasium haben jetzt eine Neuauflage der „AG“ für Herbst 2016 vereinbart. Dann werden sich Zehntklässler um Fragen der Senioren und Senioren zur Einrichtung eines Facebook-Accounts, zur Bildbearbeitung am Computer oder zum Einkauf mit Hilfe des „PCs“ kümmern.

Die Schulungen im „Offenen Treff“ des Familienzentrums im Herborner Walkmühlenweg finden in Kleingruppen statt. Drei oder vier Gymnasiastinnen bzw. Gymnasiasten geben ihr umfangreiches Wissen dabei an maximal fünf bis sechs Ältere pro Gruppe weiter.

Koordiniert wird das Projekt, das 2010/2011 erstmals auf Initiative des Herborner Johanneum-Gymnasiums ins Leben gerufen und Mitte 2014 wieder belebt worden war, von Oberstudienrätin Meike Neuhäuser und Joachim Spahn (AWO-Kreisverband Lahn-Dill).

Anmeldungen für Teil fünf der AG „Internet für Senioren“ sind bis Montag (1. August) möglich. Wichtig: Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf Seiten der wissbegierigen Älteren begrenzt. Die Berücksichtigung in der Teilnehmerliste erfolgt nach dem Eingang der Anmeldungen; bisher hat etwa ein Dutzend Senioren sein Interesse bekundet.

Der Start des neuen Veranstaltungsblocks wird dann - im Anschluss an ein Vortreffen, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alle relevanten Informationen erhalten - frühestens Mitte September und damit deutlich nach den hessischen Sommerferien erfolgen.

Kontakt und weitere Auskünfte: AWO-Mehrgenerationenhaus, Joachim Spahn, Tel. (02772) 959616, Email j.spahn@awo-lahn-dill.de.





Projekt-Vielfalt: AWO Lahn-Dill engagiert sich für eine bessere Integration von Flüchtlingen

 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/)Kontakt- und Berührungsängste zwischen Einheimischen und den Menschen, die aus den Krisengebieten der Erde zu uns kommen, abzubauen – diesem Ziel hat sich die Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill verschrieben.

Bereits im Frühjahr 2015 versuchte das AWO-Mehrgenerationenhaus in Herborn mit der Vortragsreihe „Uns geht’s gut – und den anderen?“ auf die Situation all derer aufmerksam zu machen, die auf der Schattenseite des Wohlstands leben. Die Schirmherrschaft für die Vortragsreihe hatte Stephan Aurand, Sozial-Dezernent des Lahn-Dill-Kreises, übernommen.

Im Spätsommer bzw. Herbst vergangenen Jahres sahen sich die Verantwortlichen des AWO-Kreisverbands angesichts der zunehmenden Zahl von Flüchtlingen, die in den Landstrich an Lahn und Dill kamen, dann besonders gefordert. Grenzen zu beseitigen und über alle Unterschiede hinweg Verbindungen aufzubauen war das Ziel verschiedener Aktivitäten, die das Mehrgenerationenhaus und die Migrationsberatung Zug und Zug gemeinsam initiierten.

Nach Schätzungen von Klaus Gerhard Schreiner, Leiter der Abteilung Soziales und Integration beim Lahn-Dill-Kreis, werden im Jahr 2016 etwa 6500 bis 7000 Flüchtlinge ins „LDK-Land“ kommen. Im Vergleich zu 2015 werde mit der zwei- bis dreifache Menge an Flüchtlingen gerechnet.

„Herborn ist bunt, und es wird noch viel bunter werden“, lautet die Überzeugung, von der sich die Verantwortlichen der AWO Lahn-Dill bei ihren Bemühungen zur Integration von Flüchtlingen leiten lassen. „Wir wollen falschen Parolen in der Gesellschaft entgegentreten. Unsere deutschen Mitbürger sollen die Chance bekommen, den verschiedenen Kulturen zu begegnen und ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln“, so Joachim Spahn, Koordinator im Herborner Mehrgenerationenhaus.

Zum Abbau von Schranken und Vorurteilen und zum Miteinander vieler verschiedener Kulturen soll eine Vielzahl von Aktionen beitragen, die die Arbeiterwohlfahrt in enger Zusammenarbeit mit der vom DRK betriebenen Erstaufnahmeeinrichtung in Herborn und dem Netzwerk „Flüchtlingshilfe: Herborn hilft!“ durchführt.

Willkommenscafé im Mehrgenerationenhaus: Jeden Montag treffen sich im „Offenen Treff“ der seit 2008 bestehenden Einrichtung zwischen 20 und 40 Menschen aus aller Welt, um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen.

„Offenes Singen“ im Mehrgenerationenhaus: Im Anschluss an das Willkommenscafé laden das Netzwerk „Flüchtlingshilfe: Herborn hilft!“ und der AWO-Kreisverband Lahn-Dill Einheimische und Flüchtlinge jeden Montag zum „Offenen Singen“ ein. Jung und Alt sowie Frauen und Männer aus zahlreichen Nationen intonieren allwöchentlich gemeinsam Lieder aus aller Welt und bauen so mögliche Berührungsängste ab.

„Kochen mit Flüchtlingen“: Einmal im Monat treffen sich ehrenamtliche Mitstreiterinnen des AWO-Kreisverbandes Lahn-Dill und Menschen, die aus den Krisengebieten der Erde zu uns kommen, im Mehrgenerationenhaus in Herborn zum "Kochen mit Flüchtlingen". An dem Angebot nehmen überwiegend junge Frauen teil. "Kochen mit Flüchtlingen" dient unter anderem dazu, Bräuche und Sitten fremder Kulturen kennenzulernen. Ferner können die Teilnehmerinnen auf einfachem Wege praxisnahe Kenntnisse der deutschen Sprache erwerben.

„Fußball mit Flüchtlingen“: Jeden Dienstag bietet der AWO-Kreisverband Lahn-Dill das Angebot "Fußball mit Flüchtlingen" in der kleinen Turnhalle der Herborner Comeniusschule an. Das Projekt dient unter anderem dazu, mit Hilfe des Sports Berührungsängste zwischen Einheimischen und Menschen, die aus den Krisengebieten der Erde zu uns kommen, abzubauen.

„Tandem-Projekt: Flüchtlinge lernen Deutsch“: Flüchtlinge wollen Deutsch lernen – und die Welt und die Menschen um sich herum verstehen. Diesem Gedanken tragen die Verantwortlichen des AWO-Kreisverbandes Lahn-Dill mit einem „Tandem“-Projekt Rechnung, in dessen Rahmen Ehrenamtliche Flüchtlingen in so genannten „Tandems“ und im Verhältnis „1:1“ Deutsch beibringen. Bei den regelmäßigen Begegnungen in „Kleinstgruppen“ stellen sich für die „Lehrerinnen“ und „Lehrer“ auf der einen sowie die aus den Krisengebieten der Erde in den ehemaligen Dillkreis geflohenen Menschen schnell die ersten Erfolgserlebnisse ein.

Sprachkurse: Schließlich führt der AWO-Kreisverband Lahn-Dill Sprachkurse für die Bewohner der Herborner Erstaufnahmeeinrichtung durch. Im Dezember 2015 gingen im Mehrgenerationenhaus und im anliegenden Pflegeheim der Arbeiterwohlfahrt vier Sprachkurse an den Start, an denen überwiegend Menschen aus Syrien, Iran, Irak, Eritrea und Afghanistan teilnehmen.

Kontakt und weitere Informationen: Joachim Spahn, Koordinator im AWO-Mehrgenerationenhaus Herborn, Tel. (02772) 959616, E-Mail j.spahn@awo-lahn-dill.de. Internet: www.awo-lahn-dill.de.

 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/)

Kontakt- und Berührungsängste zwischen Einheimischen und den Menschen, die aus den Krisengebieten der Erde zu uns kommen, abzubauen – diesem Ziel hat sich die Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill verschrieben.

Bereits im Frühjahr 2015 versuchte das AWO-Mehrgenerationenhaus in Herborn mit der Vortragsreihe „Uns geht’s gut – und den anderen?“ auf die Situation all derer aufmerksam zu machen, die auf der Schattenseite des Wohlstands leben. Die Schirmherrschaft für die Vortragsreihe hatte Stephan Aurand, Sozial-Dezernent des Lahn-Dill-Kreises, übernommen.

Im Spätsommer bzw. Herbst vergangenen Jahres sahen sich die Verantwortlichen des AWO-Kreisverbands angesichts der zunehmenden Zahl von Flüchtlingen, die in den Landstrich an Lahn und Dill kamen, dann besonders gefordert. Grenzen zu beseitigen und über alle Unterschiede hinweg Verbindungen aufzubauen war das Ziel verschiedener Aktivitäten, die das Mehrgenerationenhaus und die Migrationsberatung Zug und Zug gemeinsam initiierten.

Nach Schätzungen von Klaus Gerhard Schreiner, Leiter der Abteilung Soziales und Integration beim Lahn-Dill-Kreis, werden im Jahr 2016 etwa 6500 bis 7000 Flüchtlinge ins „LDK-Land“ kommen. Im Vergleich zu 2015 werde mit der zwei- bis dreifache Menge an Flüchtlingen gerechnet.

„Herborn ist bunt, und es wird noch viel bunter werden“, lautet die Überzeugung, von der sich die Verantwortlichen der AWO Lahn-Dill bei ihren Bemühungen zur Integration von Flüchtlingen leiten lassen. „Wir wollen falschen Parolen in der Gesellschaft entgegentreten. Unsere deutschen Mitbürger sollen die Chance bekommen, den verschiedenen Kulturen zu begegnen und ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln“, so Joachim Spahn, Koordinator im Herborner Mehrgenerationenhaus.

Zum Abbau von Schranken und Vorurteilen und zum Miteinander vieler verschiedener Kulturen soll eine Vielzahl von Aktionen beitragen, die die Arbeiterwohlfahrt in enger Zusammenarbeit mit der vom DRK betriebenen Erstaufnahmeeinrichtung in Herborn und dem Netzwerk „Flüchtlingshilfe: Herborn hilft!“ durchführt.

Willkommenscafé im Mehrgenerationenhaus: Jeden Montag treffen sich im „Offenen Treff“ der seit 2008 bestehenden Einrichtung zwischen 20 und 40 Menschen aus aller Welt, um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen.

„Offenes Singen“ im Mehrgenerationenhaus: Im Anschluss an das Willkommenscafé laden das Netzwerk „Flüchtlingshilfe: Herborn hilft!“ und der AWO-Kreisverband Lahn-Dill Einheimische und Flüchtlinge jeden Montag zum „Offenen Singen“ ein. Jung und Alt sowie Frauen und Männer aus zahlreichen Nationen intonieren allwöchentlich gemeinsam Lieder aus aller Welt und bauen so mögliche Berührungsängste ab.

„Kochen mit Flüchtlingen“: Einmal im Monat treffen sich ehrenamtliche Mitstreiterinnen des AWO-Kreisverbandes Lahn-Dill und Menschen, die aus den Krisengebieten der Erde zu uns kommen, im Mehrgenerationenhaus in Herborn zum "Kochen mit Flüchtlingen". An dem Angebot nehmen überwiegend junge Frauen teil. "Kochen mit Flüchtlingen" dient unter anderem dazu, Bräuche und Sitten fremder Kulturen kennenzulernen. Ferner können die Teilnehmerinnen auf einfachem Wege praxisnahe Kenntnisse der deutschen Sprache erwerben.

„Fußball mit Flüchtlingen“: Jeden Dienstag bietet der AWO-Kreisverband Lahn-Dill das Angebot "Fußball mit Flüchtlingen" in der kleinen Turnhalle der Herborner Comeniusschule an. Das Projekt dient unter anderem dazu, mit Hilfe des Sports Berührungsängste zwischen Einheimischen und Menschen, die aus den Krisengebieten der Erde zu uns kommen, abzubauen.

„Tandem-Projekt: Flüchtlinge lernen Deutsch“: Flüchtlinge wollen Deutsch lernen – und die Welt und die Menschen um sich herum verstehen. Diesem Gedanken tragen die Verantwortlichen des AWO-Kreisverbandes Lahn-Dill mit einem „Tandem“-Projekt Rechnung, in dessen Rahmen Ehrenamtliche Flüchtlingen in so genannten „Tandems“ und im Verhältnis „1:1“ Deutsch beibringen. Bei den regelmäßigen Begegnungen in „Kleinstgruppen“ stellen sich für die „Lehrerinnen“ und „Lehrer“ auf der einen sowie die aus den Krisengebieten der Erde in den ehemaligen Dillkreis geflohenen Menschen schnell die ersten Erfolgserlebnisse ein.

Sprachkurse: Schließlich führt der AWO-Kreisverband Lahn-Dill Sprachkurse für die Bewohner der Herborner Erstaufnahmeeinrichtung durch. Im Dezember 2015 gingen im Mehrgenerationenhaus und im anliegenden Pflegeheim der Arbeiterwohlfahrt vier Sprachkurse an den Start, an denen überwiegend Menschen aus Syrien, Iran, Irak, Eritrea und Afghanistan teilnehmen.

Kontakt und weitere Informationen: Joachim Spahn, Koordinator im AWO-Mehrgenerationenhaus Herborn, Tel. (02772) 959616, E-Mail j.spahn@awo-lahn-dill.de. Internet: www.awo-lahn-dill.de.






Ehrenamtliche für „Erzählkreis“ gesucht: Wer will mitmachen?

 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/)Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, eine sinnvolle Aufgabe zu geben – das ist Ziel eines Projekts, das die Verantwortlichen des „Marie-Juchacz-Hauses“ der Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill in Herborn starten.

Jeden Donnerstag findet dort ab sofort ein Erzählkreis statt, bei dessen Gestaltung sich Interessierte egal welchen Alters aktiv einbringen können. Katrin Firla, Leiterin des AWO-Pflegeheims, erläuternd: „Wer anderen gegenüber aufgeschlossen ist und sich gerne mit Leuten unterhält, ist herzlich willkommen.“

„Erzählches“, Vorlese- und Gesprächsrunden sollen die Zusammenkünfte prägen. Gern gesehen sind auch freiwillig Engagierte, die sich mit Spielen, Musik und Liedern in den neuen „Erzählkreis“ einbringen wollen. Beginn ist donnerstags um 15 Uhr.

Das Projekt im „Marie-Juchacz-Haus“ soll Ehrenamtlichen nicht nur eine sinnvolle Aufgabe – zum Beispiel beim Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand – geben. Die Initiative trägt auch zur Vermeidung sozialer Isolation bei und ist unter anderem auch für die interessant, die sich allein gelassen fühlen und Kontakt suchen.

Nils Neidhart, Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill, zuversichtlich: „Jeder, der sich bei uns ehrenamtlich engagieren will, ist herzlich willkommen. Wir würden uns über zahlreiche Meldungen freuen.“

Nähere Auskünfte und Kontakt: „Marie-Juchacz-Haus“, AWO-Kreisverband Lahn-Dill, Katrin Firla und Kathrin Rummeni, Tel. (02772) 959641, E-Mail k.firla@awo-lahn-dill.de. Infos im Internet: www.awo-lahn-dill.de.
 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/)

Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, eine sinnvolle Aufgabe zu geben – das ist Ziel eines Projekts, das die Verantwortlichen des „Marie-Juchacz-Hauses“ der Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill in Herborn starten.

Jeden Donnerstag findet dort ab sofort ein Erzählkreis statt, bei dessen Gestaltung sich Interessierte egal welchen Alters aktiv einbringen können. Katrin Firla, Leiterin des AWO-Pflegeheims, erläuternd: „Wer anderen gegenüber aufgeschlossen ist und sich gerne mit Leuten unterhält, ist herzlich willkommen.“

„Erzählches“, Vorlese- und Gesprächsrunden sollen die Zusammenkünfte prägen. Gern gesehen sind auch freiwillig Engagierte, die sich mit Spielen, Musik und Liedern in den neuen „Erzählkreis“ einbringen wollen. Beginn ist donnerstags um 15 Uhr.

Das Projekt im „Marie-Juchacz-Haus“ soll Ehrenamtlichen nicht nur eine sinnvolle Aufgabe – zum Beispiel beim Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand – geben. Die Initiative trägt auch zur Vermeidung sozialer Isolation bei und ist unter anderem auch für die interessant, die sich allein gelassen fühlen und Kontakt suchen.

Nils Neidhart, Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill, zuversichtlich: „Jeder, der sich bei uns ehrenamtlich engagieren will, ist herzlich willkommen. Wir würden uns über zahlreiche Meldungen freuen.“

Nähere Auskünfte und Kontakt: „Marie-Juchacz-Haus“, AWO-Kreisverband Lahn-Dill, Katrin Firla und Kathrin Rummeni, Tel. (02772) 959641, E-Mail k.firla@awo-lahn-dill.de. Infos im Internet: www.awo-lahn-dill.de.





Projekt im AWO-Mehrgenerationenhaus wieder belebt: Gymnasiasten schulen Senioren im Umgang mit dem Internet

 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (http://www.awo-lahn-dill.de)“Was ist eigentlich ‚Google‘“? Und: „Wie speichere ich einen bearbeiteten Text so ab, dass ich ihn wiederfinde?“ Fragen über Fragen hatten die wissbegierigen Frauen und Männer mitgebracht, die sich zum Start der AG „Internet für Senioren“ ein Stelldichein im Mehrgenerationenhaus (MGH) in Herborn gaben.

Das Projekt war im Zeitraum 2010/2011 auf Initiative des Herborner Johanneum-Gymnasiums im MGH ins Leben gerufen worden – und wurde jetzt nach etwa einjähriger Pause von den beiden Kooperationspartnern wieder belebt.

Im Frühsommer 2014 hatten die Einrichtung des AWO-Kreisverbandes Lahn-Dill und die Schule die Neuauflage der gemeinsamen Fortbildungsveranstaltung ausgeschrieben. Eine Initiative, die auf ein großes Echo stieß. 32 Anmeldungen interessierter Computer-Freundinnen und -Freunde - oder solcher, die es werden wollen - gingen im Büro des MGH-Koordinators ein. Nach einem sehr gut besuchten Vortreffen Ende Oktober meldeten sich schließlich 22 Seniorinnen und Senioren verbindlich für die geplanten Einsteiger- und Fortgeschrittenen-Kurse an.

18 Schülerinnen und Schüler, die im Herborner Johanneum-Gymnasium die so genannte „Eingangsstufe“ besuchen, wollen die Teilnehmer der Kurse im Mehrgenerationenhaus in den nächsten Tagen und Wochen „PC-fit“ machen. Ein herausragender Beleg dafür, dass freiwilliges Engagement auch heute noch bei der jüngeren Generation hoch im Kurs steht. Betreut wird die Schar der ehrenamtlich tätigen 15- und 16-jährigen Gymnasiasten von der Oberstudienrätin Meike Neuhäuser, ohne deren Hilfe die AG nicht zustande gekommen wäre.

Bis Ende Januar sind nun erst einmal 19 Zusammenkünfte im „Offenen Treff“ des AWO-Mehrgenerationenhauses geplant. Begegnungen, die einen generationsübergreifenden Austausch ermöglichen und dafür sorgen, dass Jung und Alt die vielleicht vorhandene Scheu im gegenseitigen Umgang miteinander verlieren. Die Schulungen finden in Kleingruppen statt. Drei Schülerinnen bzw. Schüler kümmern sich pro Treffen um vier bis sieben wissbegierige Ältere.

Nachdem sich die Beteiligten kurz vorgestellt hatten, gingen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten auf der einen sowie Seniorinnen und Senioren auf der anderen Seite ohne viel Umschweife gleich „in medias res“. Geduldig und wortgewandt versuchten die 15- und 16-Jährigen Fragen wie „Wofür brauche ich ein Passwort?“ oder „Wie finde ich mit Hilfe einer Suchmaschine heraus, wie das Wetter in Antalya ist?“ zu beantworten. Sogar bei der Installierung und Anmeldung neu erworbener Laptops konnten die Jüngeren den Älteren helfen.

Dem bis Ende Januar laufenden Einsteiger-Kurs mit 16 festangemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern folgt vom Frühjahr 2015 an eine Fortbildungsveranstaltung für Fortgeschrittene, für die ebenfalls schon sechs feste Zusagen vorliegen.

Weitere Informationen und Kontakt: AWO-Mehrgenerationenhaus, Koordinator Joachim Spahn, Email j.spahn@awo-lahn-dill.de. Tel. (02772) 959616.
 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (http://www.awo-lahn-dill.de)

“Was ist eigentlich ‚Google‘“? Und: „Wie speichere ich einen bearbeiteten Text so ab, dass ich ihn wiederfinde?“ Fragen über Fragen hatten die wissbegierigen Frauen und Männer mitgebracht, die sich zum Start der AG „Internet für Senioren“ ein Stelldichein im Mehrgenerationenhaus (MGH) in Herborn gaben.

Das Projekt war im Zeitraum 2010/2011 auf Initiative des Herborner Johanneum-Gymnasiums im MGH ins Leben gerufen worden – und wurde jetzt nach etwa einjähriger Pause von den beiden Kooperationspartnern wieder belebt.

Im Frühsommer 2014 hatten die Einrichtung des AWO-Kreisverbandes Lahn-Dill und die Schule die Neuauflage der gemeinsamen Fortbildungsveranstaltung ausgeschrieben. Eine Initiative, die auf ein großes Echo stieß. 32 Anmeldungen interessierter Computer-Freundinnen und -Freunde - oder solcher, die es werden wollen - gingen im Büro des MGH-Koordinators ein. Nach einem sehr gut besuchten Vortreffen Ende Oktober meldeten sich schließlich 22 Seniorinnen und Senioren verbindlich für die geplanten Einsteiger- und Fortgeschrittenen-Kurse an.

18 Schülerinnen und Schüler, die im Herborner Johanneum-Gymnasium die so genannte „Eingangsstufe“ besuchen, wollen die Teilnehmer der Kurse im Mehrgenerationenhaus in den nächsten Tagen und Wochen „PC-fit“ machen. Ein herausragender Beleg dafür, dass freiwilliges Engagement auch heute noch bei der jüngeren Generation hoch im Kurs steht. Betreut wird die Schar der ehrenamtlich tätigen 15- und 16-jährigen Gymnasiasten von der Oberstudienrätin Meike Neuhäuser, ohne deren Hilfe die AG nicht zustande gekommen wäre.

Bis Ende Januar sind nun erst einmal 19 Zusammenkünfte im „Offenen Treff“ des AWO-Mehrgenerationenhauses geplant. Begegnungen, die einen generationsübergreifenden Austausch ermöglichen und dafür sorgen, dass Jung und Alt die vielleicht vorhandene Scheu im gegenseitigen Umgang miteinander verlieren. Die Schulungen finden in Kleingruppen statt. Drei Schülerinnen bzw. Schüler kümmern sich pro Treffen um vier bis sieben wissbegierige Ältere.

Nachdem sich die Beteiligten kurz vorgestellt hatten, gingen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten auf der einen sowie Seniorinnen und Senioren auf der anderen Seite ohne viel Umschweife gleich „in medias res“. Geduldig und wortgewandt versuchten die 15- und 16-Jährigen Fragen wie „Wofür brauche ich ein Passwort?“ oder „Wie finde ich mit Hilfe einer Suchmaschine heraus, wie das Wetter in Antalya ist?“ zu beantworten. Sogar bei der Installierung und Anmeldung neu erworbener Laptops konnten die Jüngeren den Älteren helfen.

Dem bis Ende Januar laufenden Einsteiger-Kurs mit 16 festangemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern folgt vom Frühjahr 2015 an eine Fortbildungsveranstaltung für Fortgeschrittene, für die ebenfalls schon sechs feste Zusagen vorliegen.

Weitere Informationen und Kontakt: AWO-Mehrgenerationenhaus, Koordinator Joachim Spahn, Email j.spahn@awo-lahn-dill.de. Tel. (02772) 959616.





Helfer gesucht! Neues Lebenslust-Projekt soll die Teilhabe am Leben fördern

 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (http://www.awo-lahn-dill.de)Frischen Wind in die Landschaft der Hilfen für Menschen, die Unterstützung brauchen, zu bringen - das ist das Ziel des landesweiten Modellprogramms "getup Hessen". Im Kreisgebiet wird die Initiative, die vom Ministerium für Soziales und Integration finanziell gefördert und von der Diakonie Hessen koordiniert wird, mit dem "Lebenslust"-Projekt des AWO-Kreisverbandes Lahn-Dill in die Tat umgesetzt.

Mehr Entlastung und mehr Lebensqualität für pflegedürftige Menschen und ihre Angehörigen zu erreichen, sei - so Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner erläuternd - eines der wichtigsten Ziele des Vorhabens, für das die Landesregierung 348.000 Euro in dreieinhalb Jahren bereit stellt. Von den Pflegekassen wird das Projekt "getup Hessen - gemeinsames Engagement im Umfeld von Pflege" mit der gleichen Summe gefördert.

Im Zuge der Initiative sollen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, zugleich eine sinnvolle Aufgabe erhalten. Grüttner bei der Vorstellung von "getup Hessen" erläuternd: "Es geht darum, kreative Ideen freiwillig Engagierter im Umfeld der Pflege zu unterstützen und finanziell zu fördern."

Die Fäden für das Projekt "Lebenslust - Hilfe zur Selbsthilfe" laufen beim Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill in den Bereichen "Ambulante Dienste" und "Mehrgenerationenhaus" zusammen. Im Zentrum der Initiative, die in Herborn in die Tat umgesetzt wird, steht ein Erzähl- und Spielcafé, das Hauptamtliche, freiwillig Engagierte und verschiedene Kooperationspartner mit Leben füllen wollen.

Impulsreferate, Vorlese- und Gesprächsrunden zu bestimmten Themen sind ebenso geplant wie ein Spiel- und Singkreis, gemeinsame Gartengestaltung, Basteln, Werken, jahreszeitliche Feste und vieles mehr. Nach Möglichkeit sollen auch benachbarte Kindergärten und Schulen in die Programmgestaltung einbezogen werden.

Ganz oben an, so die Verantwortlichen der AWO erläuternd, stehe die Einbeziehung und Gewinnung Ehrenamtlicher sowie die Entlastung und Beratung pflegender Angehöriger. Freiwillig Engagierte, die die Gruppe unterstützen wollen und eine sinnvolle Betätigung in ihrer Freizeit suchen, sind zu den wöchentlichen Zusammenkünften herzlich willkommen. Wer sich im Rahmen des "Lebenslust"-Projekts freiwillig engagieren will, kann sich daher ab sofort im Mehrgenerationenhaus des AWO-Kreisverbandes Lahn-Dill (Tel. 02772/959616) melden.

Das "Lebenslust"-Projekt im Herborner Walkmühlenweg soll zudem zur Vermeidung sozialer Isolation beitragen. Gern gesehene Besucher des Spiel- und Erzählcafés sind nicht nur Menschen mit Demenz und deren Angehörige, sondern auch Senioren, die sich allein gelassen fühlen und Kontakt suchen. Die älteren Mitbürger können entweder an den Angeboten der Gruppe im Mehrgenerationenhaus teilnehmen oder sich als Helfer engagieren. "Unser Ziel ist es, mit Hilfe des Lebenslust-Projekts eine Teilhabe am Leben zu fördern", so der zuversichtliche Ausblick der AWO-Verantwortlichen.

Im Zuge der Initiative können Senioren und Angehörige, aber auch Ehrenamtliche, die zum Gelingen des Projekts beitragen, zudem seelsorgerischen Beistand durch Roland Schönfelder (Driedorf/Theologe im Ruhestand und ehemaliger Geschäftsführer der Hospizdienste Lahn-Dill) erhalten und dessen Gesprächsangebot im Mehrgenerationenhaus nutzen.

Zu wichtigen pflegerelevanten Themen finden zudem Schulungen von Angehörigen und anderen Interessierten statt.

Eine Sicherung der körperlichen Ressourcen soll schließlich durch die Gelegenheit zum Erwerb des Rollatorführerscheins oder auch durch die Teilnahme an Bewegungsangeboten wie "Tanzen im Sitzen" erreicht werden. Letzteres kann der AWO-Kreisverband Lahn-Dill durch die Kooperation mit der lizenzierten Herborner Kursleiterin Heidi Bauer anbieten.

Die wöchentlichen Zusammenkünfte im Rahmen des Projekts "Lebenslust - Hilfe zur Selbsthilfe" finden jeweils dienstags ab 14 Uhr bzw. 14.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus im Herborner Walkmühlenweg statt.

Kontakt und weitere Informationen: AWO-Kreisverband Lahn-Dill, Joachim Spahn, Tel. (02772) 959616.
 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (http://www.awo-lahn-dill.de)

Frischen Wind in die Landschaft der Hilfen für Menschen, die Unterstützung brauchen, zu bringen - das ist das Ziel des landesweiten Modellprogramms "getup Hessen". Im Kreisgebiet wird die Initiative, die vom Ministerium für Soziales und Integration finanziell gefördert und von der Diakonie Hessen koordiniert wird, mit dem "Lebenslust"-Projekt des AWO-Kreisverbandes Lahn-Dill in die Tat umgesetzt.

Mehr Entlastung und mehr Lebensqualität für pflegedürftige Menschen und ihre Angehörigen zu erreichen, sei - so Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner erläuternd - eines der wichtigsten Ziele des Vorhabens, für das die Landesregierung 348.000 Euro in dreieinhalb Jahren bereit stellt. Von den Pflegekassen wird das Projekt "getup Hessen - gemeinsames Engagement im Umfeld von Pflege" mit der gleichen Summe gefördert.

Im Zuge der Initiative sollen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, zugleich eine sinnvolle Aufgabe erhalten. Grüttner bei der Vorstellung von "getup Hessen" erläuternd: "Es geht darum, kreative Ideen freiwillig Engagierter im Umfeld der Pflege zu unterstützen und finanziell zu fördern."

Die Fäden für das Projekt "Lebenslust - Hilfe zur Selbsthilfe" laufen beim Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill in den Bereichen "Ambulante Dienste" und "Mehrgenerationenhaus" zusammen. Im Zentrum der Initiative, die in Herborn in die Tat umgesetzt wird, steht ein Erzähl- und Spielcafé, das Hauptamtliche, freiwillig Engagierte und verschiedene Kooperationspartner mit Leben füllen wollen.

Impulsreferate, Vorlese- und Gesprächsrunden zu bestimmten Themen sind ebenso geplant wie ein Spiel- und Singkreis, gemeinsame Gartengestaltung, Basteln, Werken, jahreszeitliche Feste und vieles mehr. Nach Möglichkeit sollen auch benachbarte Kindergärten und Schulen in die Programmgestaltung einbezogen werden.

Ganz oben an, so die Verantwortlichen der AWO erläuternd, stehe die Einbeziehung und Gewinnung Ehrenamtlicher sowie die Entlastung und Beratung pflegender Angehöriger. Freiwillig Engagierte, die die Gruppe unterstützen wollen und eine sinnvolle Betätigung in ihrer Freizeit suchen, sind zu den wöchentlichen Zusammenkünften herzlich willkommen. Wer sich im Rahmen des "Lebenslust"-Projekts freiwillig engagieren will, kann sich daher ab sofort im Mehrgenerationenhaus des AWO-Kreisverbandes Lahn-Dill (Tel. 02772/959616) melden.

Das "Lebenslust"-Projekt im Herborner Walkmühlenweg soll zudem zur Vermeidung sozialer Isolation beitragen. Gern gesehene Besucher des Spiel- und Erzählcafés sind nicht nur Menschen mit Demenz und deren Angehörige, sondern auch Senioren, die sich allein gelassen fühlen und Kontakt suchen. Die älteren Mitbürger können entweder an den Angeboten der Gruppe im Mehrgenerationenhaus teilnehmen oder sich als Helfer engagieren. "Unser Ziel ist es, mit Hilfe des Lebenslust-Projekts eine Teilhabe am Leben zu fördern", so der zuversichtliche Ausblick der AWO-Verantwortlichen.

Im Zuge der Initiative können Senioren und Angehörige, aber auch Ehrenamtliche, die zum Gelingen des Projekts beitragen, zudem seelsorgerischen Beistand durch Roland Schönfelder (Driedorf/Theologe im Ruhestand und ehemaliger Geschäftsführer der Hospizdienste Lahn-Dill) erhalten und dessen Gesprächsangebot im Mehrgenerationenhaus nutzen.

Zu wichtigen pflegerelevanten Themen finden zudem Schulungen von Angehörigen und anderen Interessierten statt.

Eine Sicherung der körperlichen Ressourcen soll schließlich durch die Gelegenheit zum Erwerb des Rollatorführerscheins oder auch durch die Teilnahme an Bewegungsangeboten wie "Tanzen im Sitzen" erreicht werden. Letzteres kann der AWO-Kreisverband Lahn-Dill durch die Kooperation mit der lizenzierten Herborner Kursleiterin Heidi Bauer anbieten.

Die wöchentlichen Zusammenkünfte im Rahmen des Projekts "Lebenslust - Hilfe zur Selbsthilfe" finden jeweils dienstags ab 14 Uhr bzw. 14.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus im Herborner Walkmühlenweg statt.

Kontakt und weitere Informationen: AWO-Kreisverband Lahn-Dill, Joachim Spahn, Tel. (02772) 959616.





Paten-Projekt in Braunfels: Ehrenamtliche helfen Familien, die Unterstützung brauchen

 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (http://www.awo-lahn-dill.de)Eine Bestandsaufnahme des „Allgemeinen Sozialen Dienstes“ (ASD) brachte es an den Tag: In Braunfels und Dillenburg gibt es immer mehr Familien, die frühe Hilfen brauchen und die Unterstützung des ASD in Anspruch nehmen müssen. Aus diesem Grund setzen der Lahn-Dill-Kreis und der AWO-Kreisverband Lahn-Dill – unterstützt von der Stadt – jetzt in Braunfels das Projekt „Familienpatenschaften“ um, für das jetzt in den Räumen der dortigen Verwaltung der Startschuss fiel.

„Schön, dass wir das Vorhaben gemeinsam auf den Weg bringen können“, begrüßte Braunfels‘ Bürgermeister Wolfgang Keller (parteilos) die Initiative. Diplom-Sozialpädagogin Sabrina Schäfer und Roswitha Zoth (beide AWO-Kreisverband Lahn-Dill) stellten das niedrigschwellige und präventive Begleitungs- und Unterstützungsangebot für Familien sowie Erziehungsberechtigte mit Kindern in den ersten Lebensjahren der Öffentlichkeit vor.

Zielgruppe des Projekts „Familienpatenschaften im Lahn-Dill-Kreis“ sind junge Familien mit fehlender familiärer oder sozialer Anbindung, die in schwierige Alltagssituationen geraten. Roswitha Zoth erläuternd: „Durch den Einsatz der Familienpaten wird vermieden, dass in Familien aus normalen Schwierigkeiten, die zum Beispiel aus dem Verlust eines Arbeitsplatzes oder durch eine kurzzeitige Überlastung entstehen, dauerhafte Probleme werden.“

Umgesetzt werden soll das Vorhaben, das vor allem dem Wohl der betroffenen Kinder dienen soll, von ehrenamtlichen Familienpaten. Fachlich begleitet und vorbereitet vom Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt, besuchen die Paten „ihre“ Familie ein- bis zweimal in der Woche und bieten eine auf die jeweilige Familie zugeschnittene Unterstützung an.

„Die Familienpatenschaften sind jedoch kein Ersatz für ambulante Hilfen“, stellte Roswitha Zoth bei der Vorstellung des Vorhabens klar, um dessen Umsetzung sich in Braunfels ihre Kollegin Sabrina Schäfer als so genannte „Koordinatorin“ kümmern wird. Das Büro der Diplom-Sozialpädagogin, bei der sich interessierte Familienpaten und -patinnen ab sofort melden können, befindet sich im Dachgeschoss des Feuerwehrgerätehauses im Braunfelser Hüttenweg, direkt neben der Verwaltung.

Wolfgang Keller versprach, dass die Stadt das Projekt nach Kräften fördern werde. Besonders erfreut zeigte sich der Bürgermeister, dass die fachliche Begleitung der Familienpaten durch die professionellen Kräfte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gewährleistet sei.

Inhalt der Arbeit von Sabrina Schäfer sind die Gewinnung und die Qualifizierung der Familienpaten. Zu ihren Aufgabenbereichen zählen ferner die Vermittlung der Paten an die jeweilige Familie, der Aufbau einer Begleitungsstruktur für die Familienpaten sowie die kontinuierliche Begleitung von Familien und Paten.

Ferner führt die Fachkraft Erstgespräche mit Familien, für die eine Patenschaft angeregt wird. Diese Hinweise können von Erzieherinnen der Kindergärten, aus der Nachbarschaft und dem Verwandtenkreis, aber auch zum Beispiel von Hebammen kommen, die in regelmäßigem Kontakt mit den betroffenen Familien stehen. Erziehungsberechtigte, die erkennen, dass sie Unterstützung brauchen, können sich aber auch von sich aus bei der Koordinatorin und beim AWO-Kreisverband Lahn-Dill melden.

Die Unterstützung der Familien durch die ehrenamtlich tätigen Paten kann unterschiedlich aussehen: Möglich ist eine Betreuung der Kinder oder des Kindes durch Vorlesen, Hausaufgabenhilfe, Spielen, Spielplatzbesuche oder Gespräche. Familienpaten können aber auch für praktische Unterstützung im Alltag durch die Begleitung bei Einkäufen, Arztbesuchen, Behördengängen oder Veranstaltungen sorgen sowie jungen Familien in schwierigen Alltagssituationen zuhören und Mut zusprechen.

„Der Einsatz des Paten oder der Patin in der Familie muss auf gegenseitigem Einverständnis beruhen und kann jederzeit beendet werden“, hoben die beiden Verantwortlichen des AWO-Kreisverbands Lahn-Dill den freiwilligen Charakter der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Parteien hervor. Fänden Paten und Familien eine gute Basis, könne das Unterstützungs- und Begleitungsangebot „viel Gutes bewirken“.

Bürgermeister Wolfgang Keller sowie die beide Fachkräfte der Arbeiterwohlfahrt riefen daher Interessierte mit Nachdruck dazu auf, sich für die ehrenamtliche Tätigkeit des Familienpaten bzw. der Familienpatin zur Verfügung zu stellen. Einzelpersonen, aber auch Ehepaare und Lebenspartnerschaften könnten gleichermaßen geeignet sein.

Familienpaten benötigen keine spezielle Qualifikation, sollten aber Erfahrungen aus der eigenen Familien- und Lebensgeschichte mitbringen. Erforderlich sind zudem menschliche Reife, Zuverlässigkeit, Toleranz und Einfühlungsvermögen, Stabilität und Belastbarkeit, eine nachvollziehbare Motivation für das Projekt, die notwendige Zeit und persönliches Engagement. Paten müssen ferner bereit sein, sich qualifizieren zu lassen und die eigene Arbeit zu reflektieren. Wichtig sind zudem Verschwiegenheit und vertraulicher Umgang mit Daten und Informationen zur Familie, ein einwandfreies erweitertes polizeiliches Führungszeugnis und ein Mindestalter von 18 Jahren.

Auch in Dillenburg stehen Familien, die frühe Hilfen brauchen, übrigens nicht alleine da: Dort wird das Projekt „Familienpatenschaften im Lahn-Dill-Kreis“ vom Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes umgesetzt.

Weitere Informationen: AWO-Kreisverband Lahn-Dill e.V., Diplom-Sozialpädagogin Sabrina Schäfer, Braunfels, Hüttenweg 3, Tel. (06442) 9432989. E-Mail S.Schaefer@awo-lahn-dill.de.
 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (http://www.awo-lahn-dill.de)

Eine Bestandsaufnahme des „Allgemeinen Sozialen Dienstes“ (ASD) brachte es an den Tag: In Braunfels und Dillenburg gibt es immer mehr Familien, die frühe Hilfen brauchen und die Unterstützung des ASD in Anspruch nehmen müssen. Aus diesem Grund setzen der Lahn-Dill-Kreis und der AWO-Kreisverband Lahn-Dill – unterstützt von der Stadt – jetzt in Braunfels das Projekt „Familienpatenschaften“ um, für das jetzt in den Räumen der dortigen Verwaltung der Startschuss fiel.

„Schön, dass wir das Vorhaben gemeinsam auf den Weg bringen können“, begrüßte Braunfels‘ Bürgermeister Wolfgang Keller (parteilos) die Initiative. Diplom-Sozialpädagogin Sabrina Schäfer und Roswitha Zoth (beide AWO-Kreisverband Lahn-Dill) stellten das niedrigschwellige und präventive Begleitungs- und Unterstützungsangebot für Familien sowie Erziehungsberechtigte mit Kindern in den ersten Lebensjahren der Öffentlichkeit vor.

Zielgruppe des Projekts „Familienpatenschaften im Lahn-Dill-Kreis“ sind junge Familien mit fehlender familiärer oder sozialer Anbindung, die in schwierige Alltagssituationen geraten. Roswitha Zoth erläuternd: „Durch den Einsatz der Familienpaten wird vermieden, dass in Familien aus normalen Schwierigkeiten, die zum Beispiel aus dem Verlust eines Arbeitsplatzes oder durch eine kurzzeitige Überlastung entstehen, dauerhafte Probleme werden.“

Umgesetzt werden soll das Vorhaben, das vor allem dem Wohl der betroffenen Kinder dienen soll, von ehrenamtlichen Familienpaten. Fachlich begleitet und vorbereitet vom Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt, besuchen die Paten „ihre“ Familie ein- bis zweimal in der Woche und bieten eine auf die jeweilige Familie zugeschnittene Unterstützung an.

„Die Familienpatenschaften sind jedoch kein Ersatz für ambulante Hilfen“, stellte Roswitha Zoth bei der Vorstellung des Vorhabens klar, um dessen Umsetzung sich in Braunfels ihre Kollegin Sabrina Schäfer als so genannte „Koordinatorin“ kümmern wird. Das Büro der Diplom-Sozialpädagogin, bei der sich interessierte Familienpaten und -patinnen ab sofort melden können, befindet sich im Dachgeschoss des Feuerwehrgerätehauses im Braunfelser Hüttenweg, direkt neben der Verwaltung.

Wolfgang Keller versprach, dass die Stadt das Projekt nach Kräften fördern werde. Besonders erfreut zeigte sich der Bürgermeister, dass die fachliche Begleitung der Familienpaten durch die professionellen Kräfte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gewährleistet sei.

Inhalt der Arbeit von Sabrina Schäfer sind die Gewinnung und die Qualifizierung der Familienpaten. Zu ihren Aufgabenbereichen zählen ferner die Vermittlung der Paten an die jeweilige Familie, der Aufbau einer Begleitungsstruktur für die Familienpaten sowie die kontinuierliche Begleitung von Familien und Paten.

Ferner führt die Fachkraft Erstgespräche mit Familien, für die eine Patenschaft angeregt wird. Diese Hinweise können von Erzieherinnen der Kindergärten, aus der Nachbarschaft und dem Verwandtenkreis, aber auch zum Beispiel von Hebammen kommen, die in regelmäßigem Kontakt mit den betroffenen Familien stehen. Erziehungsberechtigte, die erkennen, dass sie Unterstützung brauchen, können sich aber auch von sich aus bei der Koordinatorin und beim AWO-Kreisverband Lahn-Dill melden.

Die Unterstützung der Familien durch die ehrenamtlich tätigen Paten kann unterschiedlich aussehen: Möglich ist eine Betreuung der Kinder oder des Kindes durch Vorlesen, Hausaufgabenhilfe, Spielen, Spielplatzbesuche oder Gespräche. Familienpaten können aber auch für praktische Unterstützung im Alltag durch die Begleitung bei Einkäufen, Arztbesuchen, Behördengängen oder Veranstaltungen sorgen sowie jungen Familien in schwierigen Alltagssituationen zuhören und Mut zusprechen.

„Der Einsatz des Paten oder der Patin in der Familie muss auf gegenseitigem Einverständnis beruhen und kann jederzeit beendet werden“, hoben die beiden Verantwortlichen des AWO-Kreisverbands Lahn-Dill den freiwilligen Charakter der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Parteien hervor. Fänden Paten und Familien eine gute Basis, könne das Unterstützungs- und Begleitungsangebot „viel Gutes bewirken“.

Bürgermeister Wolfgang Keller sowie die beide Fachkräfte der Arbeiterwohlfahrt riefen daher Interessierte mit Nachdruck dazu auf, sich für die ehrenamtliche Tätigkeit des Familienpaten bzw. der Familienpatin zur Verfügung zu stellen. Einzelpersonen, aber auch Ehepaare und Lebenspartnerschaften könnten gleichermaßen geeignet sein.

Familienpaten benötigen keine spezielle Qualifikation, sollten aber Erfahrungen aus der eigenen Familien- und Lebensgeschichte mitbringen. Erforderlich sind zudem menschliche Reife, Zuverlässigkeit, Toleranz und Einfühlungsvermögen, Stabilität und Belastbarkeit, eine nachvollziehbare Motivation für das Projekt, die notwendige Zeit und persönliches Engagement. Paten müssen ferner bereit sein, sich qualifizieren zu lassen und die eigene Arbeit zu reflektieren. Wichtig sind zudem Verschwiegenheit und vertraulicher Umgang mit Daten und Informationen zur Familie, ein einwandfreies erweitertes polizeiliches Führungszeugnis und ein Mindestalter von 18 Jahren.

Auch in Dillenburg stehen Familien, die frühe Hilfen brauchen, übrigens nicht alleine da: Dort wird das Projekt „Familienpatenschaften im Lahn-Dill-Kreis“ vom Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes umgesetzt.

Weitere Informationen: AWO-Kreisverband Lahn-Dill e.V., Diplom-Sozialpädagogin Sabrina Schäfer, Braunfels, Hüttenweg 3, Tel. (06442) 9432989. E-Mail S.Schaefer@awo-lahn-dill.de.