AWO Lahn-Dill übergibt mehr als 3600 Sehhilfen an „Brillen Weltweit“



 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/)



Mit wenigen Mitteln anderen zu helfen – das hatte sich die Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill vorgenommen, als sie im Juni im Rahmen einer AWO-Aktionswoche die Initiative „Setzen Sie ein Zeichen für den Durchblick“ startete. Neun Tage lang hatten Menschen aus dem Kreisgebiet Zeit, an über 20 Sammel-Stellen ausrangierte Brillen und Hörgeräte abzugeben, die Bedürftigen aus aller Welt zugutekommen sollten. Der Aufruf fand ein überragendes Echo. „Viele haben ihre Brillen noch lange nach dem offiziellen Ende der Aktion bei uns abgegeben“, erklärte Annegret Müller (AWO Lahn-Dill), als die über 3600 gesammelten Sehhilfen jetzt in Koblenz an die Initiative „Brillen Weltweit“ übergeben wurden. Annegret Müller koordiniert und hat die pädagogische Leitung für die AWO-Kindertagespflege-Nester. Ihre Erfahrung: „Durchblick kann einen wichtigen Unterschied ausmachen. Wer nicht klar sieht, kann nicht lesen lernen und ist von Bildung ausgegrenzt.“ Koordinator Johannes Klein stellte der kleinen AWO-Delegation anlässlich der Übergabe in Koblenz die seit Mitte der siebziger Jahre währende Arbeit von „Brillen Weltweit“ vor. Bei der Aktion handele es sich um eine gemeinsame Initiative des Deutschen Katholischen Blindenwerks, der Best gGmbH und des Arbeitsamts, erläuterte Klein. Hierzulande sind Brillen eine Selbstverständlichkeit. In anderen Gebieten der Welt jedoch können die Gläser das Leben verändern. Der Koordinator berichtete, dass in Koblenz täglich bis zu 160 Pakete und Päckchen mit den medizinischen Hilfsmitteln eintreffen würden, die

anderswo ausrangiert worden seien. In der Werkstatt werden die Brillen von 32 Beschäftigten ausgepackt, sortiert, gereinigt, ausgemessen, mit einem Code und einem Brillenpass versehen, gegebenenfalls repariert und für die Weitergabe an Bedürftige aus der ganzen Welt vorbereitet. „Wir helfen gerne und wir helfen jedem“, zeigte Klein auf. In Koblenz würden bis zu 1500 Brillen stündlich und bis zu 600.000 Sehhilfen pro Jahr „bearbeitet“, zeigte der Koordinator auf. Die Weitergabe erfolge „ohne Ansehen der Personen und ohne Ansehen der Religion“ an bedürftige Menschen „aus der ganzen Welt“ – darunter sind auch Empfänger aus Deutschland, die sich sonst kein medizinisches Hilfsgerät dieser Art leisten könnten. Annegret Müller zeigte sich von den Ausführungen Kleins beeindruckt und freute sich anlässlich der Übergabe in Koblenz, dass die Aktionswoche „AWO – Ihr herzlicher Nachbar“ im Juni dazu geführt habe, dass „viele bei Freunden und Bekannten nachgefragt“ und diese dazu eingeladen hätten, die Initiative der Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill zu unterstützen. „Unser Ziel wurde ganz klar erreicht.“ Ein besonderes Dankeschön zollte die Initiatorin gleichermaßen „Brillen Weltweit“ für die interessante Führung und die engagierte Arbeit sowie der Artemis-Augenklinik Dillenburg, der Apotheke in Breitscheid, den Firmen Zeiss und Bosch in Wetzlar, verschiedenen heimischen Geschäften und den Verantwortlichen in den Rathäusern von Greifenstein und Ehringshausen. „Sie alle haben mitgemacht und unserer Aktion einen tollen Erfolg beschert.“




 


Mit wenigen Mitteln anderen zu helfen – das hatte sich die Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill vorgenommen, als sie im Juni im Rahmen einer AWO-Aktionswoche die Initiative „Setzen Sie ein Zeichen für den Durchblick“ startete.
Neun Tage lang hatten Menschen aus dem Kreisgebiet Zeit, an über 20 Sammel-Stellen ausrangierte Brillen und Hörgeräte abzugeben, die Bedürftigen aus aller Welt zugutekommen sollten. Der Aufruf fand ein überragendes Echo.
„Viele haben ihre Brillen noch lange nach dem offiziellen Ende der Aktion bei uns abgegeben“, erklärte Annegret Müller (AWO Lahn-Dill), als die über 3600 gesammelten Sehhilfen jetzt in Koblenz an die Initiative „Brillen Weltweit“ übergeben wurden.
Annegret Müller koordiniert und hat die pädagogische Leitung für die AWO-Kindertagespflege-Nester. Ihre Erfahrung: „Durchblick kann einen wichtigen Unterschied ausmachen. Wer nicht klar sieht, kann nicht lesen lernen und ist von Bildung ausgegrenzt.“
Koordinator Johannes Klein stellte der kleinen AWO-Delegation anlässlich der Übergabe in Koblenz die seit Mitte der siebziger Jahre währende Arbeit von „Brillen Weltweit“ vor. Bei der Aktion handele es sich um eine gemeinsame Initiative des Deutschen Katholischen Blindenwerks, der Best gGmbH und des Arbeitsamts, erläuterte Klein.
Hierzulande sind Brillen eine Selbstverständlichkeit. In anderen Gebieten der Welt jedoch können die Gläser das Leben verändern.
Der Koordinator berichtete, dass in Koblenz täglich bis zu 160 Pakete und Päckchen mit den medizinischen Hilfsmitteln eintreffen würden, die anderswo ausrangiert worden seien. In der Werkstatt werden die Brillen von 32 Beschäftigten ausgepackt, sortiert, gereinigt, ausgemessen, mit einem Code und einem Brillenpass versehen, gegebenenfalls repariert und für die Weitergabe an Bedürftige aus der ganzen Welt vorbereitet.
„Wir helfen gerne und wir helfen jedem“, zeigte Klein auf. In Koblenz würden bis zu 1500 Brillen stündlich und bis zu 600.000 Sehhilfen pro Jahr „bearbeitet“, zeigte der Koordinator auf. Die Weitergabe erfolge „ohne Ansehen der Personen und ohne Ansehen der Religion“ an bedürftige Menschen „aus der ganzen Welt“ – darunter sind auch Empfänger aus Deutschland, die sich sonst kein medizinisches Hilfsgerät dieser Art leisten könnten.
Annegret Müller zeigte sich von den Ausführungen Kleins beeindruckt und freute sich anlässlich der Übergabe in Koblenz, dass die Aktionswoche „AWO – Ihr herzlicher Nachbar“ im Juni dazu geführt habe, dass „viele bei Freunden und Bekannten nachgefragt“ und diese dazu eingeladen hätten, die Initiative der Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill zu unterstützen. „Unser Ziel wurde ganz klar erreicht.“
Ein besonderes Dankeschön zollte die Initiatorin gleichermaßen „Brillen Weltweit“ für die interessante Führung und die engagierte Arbeit sowie der Artemis-Augenklinik Dillenburg, der Apotheke in Breitscheid, den Firmen Zeiss und Bosch in Wetzlar, verschiedenen heimischen Geschäften und den Verantwortlichen in den Rathäusern von Greifenstein und Ehringshausen. „Sie alle haben mitgemacht und unserer Aktion einen tollen Erfolg beschert.“


 © Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Lahn-Dill e.V. (https://www.awo-lahn-dill.de/)